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Ich möchte hier und heute über etwas schreiben, was mir schon seit längerem durch den Kopf geht, etwas das mich nicht loslässt.
Und zwar geht es dabei um die Paradoxe Verbindung zwischen Geld und Ware.
Es ist eine erwiesene Tatsache, dass sich das Geld seit Jahren langsam aber stetig entwertet. Das bedeutet, dass das was man vorher mit der Menge X kaufen konnte, heute nicht mehr kann ohne etwas draufzulegen.
Dennoch gibt es am nationalen und internationalen Markt den Trend, Waren billiger werden zu lassen.
Nehmen wir nur die aktuelle Preispolitik von Apple. Der aller erste iMac kostete bei Einführung umgerechnet 1530€. Der derzeitige iMac ist in seiner kleinsten Konfiguration für unter 1000€ zu erwerben.
Genau das Selbe Spiel mit digitalen Spiegelreflexkameras. Derzeit machen Modelle im Amateurbereich wie die Nikon D90 für unter 1000€ Modellen aus der Profiklasse Konkurrenz.
Noch nie war es so günstig solche Top-Geräte zu erstehen.
Woran liegt diese Gegenläufigkeit? Sicherlich trifft das Argument zu, dass gerade das daran liegt, dass die Herstellung mit elektronischen Geräten immer billiger wird, oben genannte Geräte immer mehr Abnehmer haben und daher die Herstellung sich rentiert und man die Geräte einfach billiger auf den Markt bringen kann. Was aber eigentlich nach Adam Smith vollkommener Blödsinn ist. Er war es, der die Theorie prägte, dass eine steigende Nachfrage die Preise anhebt.
Also warum die billigen Produkte? Produzieren denn jetzt alle in Billig-Lohn-Ländern?
Oder liegt es daran, dass es so gut wie nirgends mehr Monopole gibt, die eine gemäßigte Preispolitik verhindern? Ich denke es hängt an all diesen Faktoren, dass man derzeit für weniger so viel mehr bekommt als das bisher der Fall war.
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Eine sehr gute Frage, deren Antwort mit Sicherheit zwei Doktorarbeiten füllen würde. Aber ganz einfach (und nichts gegen Adam Smith): Ich denke,die Waren müßen billiger werden, denn sonst nimmt sie niemand ab. Das würde aber direkte Umsatzeinbußen bedeuten und zwar im hohen Bereich. Die Presibildung ist immernoch eine Wissenschaft für sich.
ergoliner
)
Kommentar von ergoliner Oktober 12, 2008 @ 6:35